Karl-Richter-Edition Band 1


Karl-Richter-Edition Band 1

Gerta Stecher
Karl Richter
Ein Leben für die Schwarze Kunst und ihre Gewerkschaften

Karl-Richter-Edition Band 1
160 Seiten (Mai 2008)
EUR 12.00 sFr 22.70
ISBN 978-3-89965-303-8

Kurztext: Gerta Stecher zeichnet Leben und Wirken des Namensgebers der Edition, des langjährigen Vorsitzenden der IG Druck und Papier in Berlin Karl Richter, nach.

“Der Teil 1 dieses Buches stellt sein Leben in einer “normalen” BIOGRAFIE vor, in aller möglichen Kürze erzählt, ohne deren Kenntnis der Leser den Wert der “anderen Seite” seiner Persönlichkeit nicht ermessen könnte. Denn das Besondere an Karl Richters künstlerischen und kulturellen Bedürfnissen und Aktivitäten war, dass er sie aus einfachen Lebensverhältnissen heraus entwickelte, dass er dazu bestimmte gesellschaftliche Rahmenbedingungen nutzte, und dass er sie aus seiner beruflichen Tätigkeit heraus zu speisen wusste. Aber nicht nur unter diesem Gesichtspunkt ist seine BIOGRAFIE von Interesse! Sie ist es auch an sich. Karl Richter ist Zeuge eines ganzen Jahrhunderts, in welchem er sich als wacher und aktiver Mitstreiter bewegte. In seinem Wirkungsbereich spielte sich die Organisationsgeschichte seiner Gewerkschaft und seiner Partei ab, gestaltete, begleitete und kritisierte er maßgeblich deren Entwicklungen. Schon seine überdurchschnittlich lange Lebenszeit und sein bis zum Lebensende wacher Sinn für gesellschaftliche Ereignisse versprechen in seiner KURZ-BIOGRAFIE das Panorama des durch viele Brüche gezeichneten und in seiner Person gespiegelten 20. Jahrhunderts.

Das Lesen beider Lebensläufe soll deutlich machen, inwiefern sich Karl Richters politisches, gewerkschaftliches und kulturelles Engagement ergänzte und gegenseitig beflügelte, und soll die enge Verbindung zeigen, die einst zwischen der Arbeiterbildungs- und Gewerkschaftsbewegung bestand, die in Karl aber immer weiterlebte, und soll zugleich Mahnung sein, diese Traditionen gerade in einer kommerzialisierten Welt der Kulturindustrie nicht aufzugeben.”

(Aus dem Vowort von GERTA STECHER, Januar 2008)