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Das Haus der Buchdrucker

Sitz des Vereins ist das Verbandshaus der Deutschen Buchdrucker, in dem auch die Bibliothek ihren Platz hat. 1924 bis 1926 von Max Taut und Franz Hofmann gebaut, gilt es seit seiner Errichtung als „hervorragendes Beispiel einer neuen Architektur“. Es ist ein sichtbarer Beweis für die wesentliche Rolle, die Gewerkschaften als bewußte Förderer der Architektur-Avantgarde in der Weimarer Republik inne hatten.

Mit der Eröffnung der Bibliothek trägt der Karl-Richter-Verein e.V. neben den gewerkschaftlichen Gliederungen von ver.di mit dazu bei, das Haus der Buchdrucker offen und lebendig zu halten. Ein Beitrag, der Karl Richters Wirken auch in dieser Hinsicht fortsetzt. Denn nicht zuletzt seinem Einsatz nach 1945 ist es zu danken, dass das Gebäude, das die Nazis wie die anderen Gewerkschafts­häuser ab 1933 besetzt und enteignet hatten, wieder zurück in den Besitz der Druckergewerkschaft kam.


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